Schullaufbahnentscheide LP21

Schuljahr 2018/19: gültig für 7. Schuljahr

Grundlage: Direktionsverordnung über die Beurteilung und Schullaufbahnentscheide in der Volksschule (DVBS); Stand 01.08.2018

Grundlage DVBS Artikel 9 (auszugsweise), 52 – 55


Art. 52   Wiederholen mit Schultypwechsel im 7. Schuljahr

1 Schülerinnen und Schüler des Realschultyps können das 7. Schuljahr im Sekundarschultyp wiederholen, wenn die begründete Annahme besteht, dass sie den erhöhten Anforderungen zu genügen vermögen.

2 Wird die Schülerin oder der Schüler der Sekundarschultyp zugewiesen, so besucht sie oder er in dem zu wiederholenden Schuljahr den Unterricht in allen Fächern auf dem Sekundarschulniveau.

3 Für den Übertritt am Ende des wiederholten Schuljahres gelten die ordentlichen Promotionsbestimmungen im Sekundarschultyp. 

4 Ist ein Verbleib im Sekundarschultyp am Ende des wiederholten Schuljahres nicht möglich, wechselt die Schülerin oder der Schüler ins 8. Schuljahr des Realschultyps.


Art. 53   Promotionen im Sekundarschultyp

1 Eine Schülerin oder ein Schüler des Sekundarschultyps wird promoviert und tritt in das nächste Schuljahr des gleichen Schultyps über, wenn im Beurteilungsbericht höchstens drei ungenügende Noten vorliegen. In den Fächern Deutsch, Französisch und Mathematik darf höchstens eine ungenügende Note vorliegen.

2 Erfüllt eine Schülerin oder ein Schüler diese Bedingungen nicht, wechselt sie oder er in den tieferen Schultyp oder wiederholt das letzte Schuljahr desselben Schultyps.


Art. 54   Promotionen im Realschultyp

1 Eine Schülerin oder ein Schüler des Realschultyps wird promoviert und tritt in das nächste Schuljahr über, wenn im Beurteilungsbericht die Mehrheit der Noten genügend ist.  

2 Erfüllt eine Schülerin oder ein Schüler diese Bedingungen nicht, wiederholt sie oder er das letzte Schuljahr desselben Schultyps.


Art. 55   Wechsel in einen höheren Schultyp

1 Eine Schülerin oder ein Schüler wechselt in den nächsthöheren Schultyp, wenn die begründete Annahme besteht, dass sie oder er den erhöhten Anforderungen zu genügen vermag. 

Die „begründete Annahme“ bedeutet:

  • Gute bis sehr gute Leistungen gemäss Beurteilung Lehrplan 21 in den Fächern Deutsch, Französisch, Mathematik und NMG während des ersten Semesters.
  • Die Bewertung des Arbeits- und Lernverhaltens kann nicht mit der Semesterbeurteilung gleichgestellt werden.
  • Für einen Übertritt müssen erhöhte Anforderungen erreicht werden.
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