Schullaufbahnentscheide LP95

Schuljahr 2018/19: gültig fürs 8. und 9. Schuljahr
Grundlage: Direktionsverordnung über die Beurteilung und Schullaufbahnentscheide in der Volksschule (DVBS); Stand 01.08. 2017

Grundlage DVBS Artikel 11 (auszugsweise), 44 – 48

Art. 44

Probesemester

1Das erste Semester der 7. Klasse gilt als Probesemester für Schülerinnen und Schüler in Sekundar- oder speziellen Sekundarklassen sowie für Schülerinnen und Schüler, die einzel-ne Fächer im Sekundarschul- oder im speziellen Sekundarschulniveau besuchen.

2 Die Schulleitung trifft den Schullaufbahnentscheid aufgrund der Beurteilung im Probesemester. Im Übrigen gelten die Voraussetzungen für die Schullaufbahnentscheide auf der Sekundarstufe 1 sinngemäss.


Art. 45   Übertritt aus dem 7. Schuljahr

1 Realschülerinnen und Realschüler können das 7. Schuljahr in der Sekundarschule wiederholen, wenn die begründete Annahme besteht, dass sie den erhöhten Anforderungen zu genügen vermögen.

2 Wird die Schülerin oder der Schüler der Sekundarschule zugewiesen, so besucht sie oder er in dem zu wiederholenden ersten Semester des 7. Schuljahres den Unterricht in allen Fächern auf dem Sekundarschulniveau.

3 Für den Schullaufbahnentscheid am Ende des Probesemesters gilt Artikel 44.

4 Ist aufgrund des Schullaufbahnentscheides am Ende des Probesemesters ein Verbleib in der Sekundarschule nicht möglich, so wechselt die Schülerin oder der Schüler ins 8. Schuljahr des vorher besuchten Schultyps.


Art. 46   Promotionen im Sekundarschulniveau

1 Eine Schülerin oder ein Schüler der Sekundarschule wird für das nächste Semester promoviert, wenn sie oder er in höchstens drei der in Artikel 20 Absatz 2 definierten Fächer und Teilgebiete ungenügende Noten aufweist. In den Fächern Deutsch, Französisch und Mathematik darf höchstens eine ungenügende Note vorliegen.

2 Erreicht eine Schülerin oder ein Schüler in zwei aufeinander folgenden Semestern die unter Absatz 1 beschriebenen Bedingungen nicht, wechselt sie oder er in den tieferen Schultyp oder wiederholt die letzten beiden Semester desselben Schultyps.

Schülerinnen und Schüler, welche den Anforderungen in einer Sekundarschule nicht ge-wachsen sind, können freiwillig und auf Antrag der Eltern in eine Realklasse wechseln. Ein Wechsel ist im Normalfall auf das Ende eines Semesters zu planen.


Art. 47   Promotionen im Realschulniveau

1 Erreicht eine Schülerin oder ein Schüler der Realschule in zwei aufeinander folgenden Semestern in der Mehrheit der in Artikel 20 Absatz 2 definierten Fächer und Teilgebiete keine genügende Note, so wiederholt sie oder er die beiden letzten Semester.


Art. 48   Wechsel in höheren Schultyp

1 Eine Schülerin oder ein Schüler wechselt in den nächsthöheren Schultyp, wenn die begründete Annahme besteht, dass sie oder er den Anforderungen zu genügen vermag. 

Die „begründete Annahme“ bedeutet:

  • Gute bis sehr gute Leistungen in den Fächern Deutsch, Französisch, Mathematik und NMG über die Zeitdauer des ersten Semesters.
  • Die Bewertung des Arbeits- und Lernverhaltens kann nicht mit der Semesterbeurteilung gleichgestellt werden.
  • Für einen Übertritt müssen erhöhte Anforderungen erreicht werden.
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