Einführung Lehrplan 21

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Ab August 2018 gilt der neue Lehrplan für die Schülerinnen und Schüler der altersdurch-mischten Klassen Real 7.-9. und für die 7. Klassen Sek. 
Die Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klassen Sek beenden ihre Schulzeit an der OS Uettligen noch gemäss den Vorgaben des Lehrplans 95.


Kompetenzorientierung

Der Lehrplan 21 legt als Ziel des Unterrichts sogenannte Kompetenzen fest. Dies bedeutet: 

  • Die Schülerinnen und Schüler erwerben Wissen und Können.
  • Sie verbinden dieses Wissen und Können und wenden es in unterschiedlichen Situationen an.
  • Sie entwickeln das Selbstvertrauen und die Motivation, die nötig sind, um das Wissen und Können tatsächlich zu nutzen. 

Nach diesen Grundsätzen wird der Unterricht an der OS Uettligen ausgerichtet sein. 


Neue Fachbezeichnungen, neue Inhalte

Mit der Einführung des neuen Lehrplans ändern etliche Fächerbezeichnungen und mit ihnen auch ein Teil der Inhalte:

(alte Bezeichnung neue Bezeichnung)

  • NMM Hauswirtschaft Wirtschaft, Arbeit, Haushalt (WAH)
  • NMM Religion/Lebenskunde Ethik, Religionen, Gemeinschaft (ERG)
  • NMM Kultur Räume, Zeiten, Gesellschaften (RZG)
  • NMM Natur Natur und Technik (NT)
  • Sport Bewegung und Sport (BS)
  • Informatik Medien und Informatik (MI)
  • Berufswahl Berufliche Orientierung (BO)
  • MSV/ILF Individuelle Vertiefung und Erweiterung (IVE)

An der OS Uettligen werden verschiedene Fachbereiche (Deutsch, Mathematik, NT, ERG, MI) durch zusätzliche Lektionen gestärkt. Das neue Fach WAH (ersetzt NMM Hauswirt-schaft) wird in allen Schuljahren unterrichtet (7. Schuljahr: 1 Lektion, 8. Schuljahr: 3 Lektionen und 9. Schuljahr 1 Lektion). 

Grundansprüche

Der Lehrplan 21 sagt verbindlich, welche Grundansprüche die Schülerinnen und Schüler bis zum Ende des 9. Schuljahres erreichen müssen. Lehrbetriebe und Berufsschulen sind damit genauer informiert über die Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten der Schulabgänger.


Hausaufgaben

Da alle Schülerinnen und Schüler mehr Unterricht haben werden, hat die Erziehungsdirektion die zulässige Zeit, die für Hausaufgaben eingesetzt werden darf, stark reduziert. Das Lernen soll fast ausschliesslich im Unterricht stattfinden. Neu dürfen darum an der Sekundarstufe 1 des Kantons gesamthaft noch höchstens 90 Minuten Hausaufgaben pro Woche erteilt werden. 


Beurteilung

Schülerinnen und Schüler werden nach dem Lehrplan 21 beurteilt. Es gibt einige tiefgreifende Änderungen:

  • Die Schülerinnen und Schüler erhalten am Ende des Schuljahres einen Beurteilungsbericht mit Noten
  • Das Elterngespräch wird zu einem Standortgespräch aufgewertet. Personale Kompetenzen und Schlüsselkompetenzen werden auf einem separaten Formular ausgewiesen. 
  • Die förderorientierte Beurteilung wird stärker gewichtet. Sie ist in jedem Fach ein Teil der Gesamtbeurteilung.
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