Fakultativer Unterricht - LP 95

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Schuljahr 2018/19: gültig für 8. und 9. Schuljahr.
Der fakultative Unterricht der Sekundarstufe I gliedert sich in drei Schwerpunkte:

  • Individuelle Lernförderung, Mittelschulvorbereitung
  • Italienisch, Latein
  • Angebot der Schule

Individuelle Lernförderung

Die individuelle Lernförderung dient der Erweiterung und Vertiefung von Zielen und Inhalten des obligatorischen Unterrichts in Deutsch, in den Fremdsprachen und in Mathematik. Dabei sollen die Schülerinnen und Schüler Lerntechniken erwerben und in vermehrtem Masse Verantwortung für ihr Lernen übernehmen.

Die individuelle Lernförderung steht insbesondere im 9. Schuljahr im Zusammenhang mit der Vorbereitung auf das zukünftige Berufsfeld oder dem Besuch einer weiterführenden Schule. 

Mittelschulvorbereitung

Die Mittelschulvorbereitung umfasst als Erweiterung und Vertiefung des obligatorischen Unterrichts der Fächer Deutsch, Französisch, Mathematik und Natur – Mensch – Mitwelt. Sie dient in erster Linie der Vorbereitung auf den Übertritt in eine Berufsmittelschule, Fachmittelschule oder Maturitätsschule, steht aber allen Schülerinnen und Schülern offen, welche die entsprechenden Zulassungsbedingungen erfüllen.

Schülerinnen und Schülern, die den Übertritt in den gymnasialen Unterricht im 9. Schuljahr anstreben, wird empfohlen, alle Teile der Mittelschulvorbereitung zu besuchen. 

Aufnahmebedingungen

Direktionsverordnung über die Beurteilung und Schullaufbahnentscheide in der Volksschule (DVBS):

Art.  51 „Besteht die begründete Annahme, dass eine Sekundarschülerin oder ein Sekundarschüler die Lernziele der Mittelschulvorbereitung erreicht, so bewilligt die Schulleitung den Besuch der Mittelschulvorbereitung.“


MSV im 8. Schuljahr

Im 1. oder 2. Beurteilungsbericht des 7. Schuljahres:

NMM:  Note 5 im Bereich Natur oder 14 Notenpunkte in allen drei Bereichen.
Deutsch:  Note 5.
Französisch:  Note 5.
Mathematik: Note 5.

Wer die Aufnahmebedingungen nicht erfüllt, kann der entsprechenden ILF-Gruppe  (individuelle Lernförderung) zugeteilt werden.

Entgegenkommen unserer Schule:

Wer sich für den gymnasialen Unterricht im 9. Schuljahr (GYM 1) anmeldet (Anmeldeschlusstag: 1. November), kann ab diesem Zeitpunkt bis zur Prüfung anfangs März ebenfalls den MSV-Unterricht in Deutsch, Französisch, Mathematik und NMM besuchen, auch wenn die obigen Aufnahmebedingungen nicht erfüllt werden.

Es wird jedoch vorausgesetzt, dass sich während dieser Zeit sowohl die Sachkompetenz wie auch das Arbeits- und Lernverhalten auf gymnasialem Niveau (Note 5) bewegen.

Wer das Prüfungsverfahren nicht bestanden hat, wechselt danach wieder in die ILF-Gruppe. Wer das Prüfungsverfahren erfolgreich bestanden hat, kann auch weiterhin den MSV-Unterricht besuchen, selbst wenn im 7. Schuljahr die Zulassungsbedingungen noch nicht erfüllt worden sind. 


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MSV im 9. Schuljahr

Wer sich in Deutsch, Französisch, und/oder Mathematik noch vertieft engagieren möchte oder muss, meldet sich für MSV an. Mindestens die Note 41/2 im entsprechenden Fach (Deutsch, Französisch und Mathematik) muss erreicht werden.

Italienisch

Ab dem 8. Schuljahr kann Italienisch als dritte Fremdsprache im Rahmen des fakultativen Unterrichts belegt werden.

Latein

Das Fach Latein wird in schuljahrübergreifenden Kursen in Zusammenarbeit mit der OS Hinterkappelen organisiert. Gymnasialer Bildungsgang: Die Wahl von Latein als dritte Sprache oder als Schwerpunktfach setzt keine Kenntnisse voraus. 


Einschränkung betreffend Durchführung des fakultativen Unterrichts

Der Oberstufenschule Uettligen steht für die Durchführung des fakultativen Unterrichts ein Lektionenpool zur Verfügung. Es wird daher nicht möglich sein, alle Kurse der drei Schwerpunkte (Individuelle Lernförderung, Mittelschulvorbereitung, Italienisch, Latein, Angebot der Schule) auch wirklich durchzuführen. Ob ein Kurs zustande kommt, ist von der Anmeldezahl und von der Bewilligung durch das Inspektorat abhängig.


Kantonale Weisungen

Für die maximale wöchentliche Unterrichtszeit der Schülerinnen und Schüler gilt auf der Sekundarstufe I ein Richtwert von 36 Lektionen. Abweichungen vom Richtwert sind im 8. und 9. Schuljahr in Absprache mit den Eltern möglich; sie sind von der Schulleitung zu genehmigen. Eine Dispensation von Lektionen des obligatorischen Unterrichts als Kompensation für den Besuch von fakultativen Unterrichtsangeboten ist nicht gestattet.

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